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Dluzyna Gorna vom 22.1. bis 24.1.2010
News-ArchivVom 22.1. bis 24.1.2010 waren wir wieder in Dluzyna Gorna. Diesmal sind wir schon mit einem merkwürdigen Gefühl gefahren, schließlich kennen wir polnische Tierheime im Winter und das Wochenende war mit ca. -15 Grad auch wirklich eisig kalt. Wir machten uns Gedanken, wie die Hunde draußen wohl überleben können.
Mit im Gepäck hatten wir mehr als 250 kg Futter, 3 Hundemäntel, diverse Medikamente, Näpfe, Decken, Leinen und Halsbänder.

In den meisten Hütten liegt Stroh zum wärmen und die Mitarbeiter haben vor dem Winter auch viele der Hütten isolieren können. Trotzdem gibt es einige Hütten ohne Stroh.

Problematisch ist die Wasserversorgung bei diesen Temperaturen. Wir haben die Wassernäpfe mit warmen Wasser aufgefüllt, aber nachdem alle 160 Hunde versorgt waren, waren die ersten Näpfe schon wieder zugefroren. Auch das Futter gefriert sehr schnell.

Aber natürlich gibt es auch positives zu berichten. Dank Ihrer Spendenbereitschaft haben sich die Cezar und Wolfgang, die bei unserem letzten Besuch am 5.12.09 völlig abgemagert eingeliefert wurden, sehr gut erholt. Wolfgang ließ sich leider nur sehr schlecht fotografieren, er war immer in Bewegung. Aber die Bilder und das Video von Cezar zeigen, zu welch stattlichen Hunden die beiden sich gemausert haben. Cezar ist ein unheimlich liebevoller und verschmuster Rüde geworden, der von Streicheleinheiten nicht genug bekommen kann. Es ist immer wieder ein Wunder, dass Hunde aus derart schlechter Haltung den Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren haben.

 

Am 13.1.2010 wurde diese ca. 8 jährige Schäferhündin ins Tierheim eingeliefert. Wir haben sie Hope genannt, denn sie ist trotz der Misshandlungen, die ihr widerfahren sind, voller Hoffung, sehr neugierig und lieb. Hope ist stark abgemagert und hatte bis vor kurzem noch starke Koordinationsstörungen, wohl ausgelöst durch heftige Schläge auf den Kopf. Nachdem Cezar und Wolfgang sich nun so gut erholt haben, benötigt Hope Aufbaunahrung, damit sie sich wieder zu einer prachtvollen Hündin entwickeln kann.









Diese ca. 8 Wochen alten Geschwister leben ohne Mama im Tierheim auf der Krankenstation. Wir haben sie Zoe, Gina und Oskar genannt. Oskar hat seinen Namen bekommen, weil er schon jetzt frech wie Oskar ist. An ihrer Zeugung wird sicherlich auch ein Schäferhund beteiligt gewesen sein. Aber da sie für ihr Alter wirklich klein sind, gehen wir davon aus, dass sie später nicht viel mehr als Kniehöhe erreichen werden. Oskar könnte allerdings Schäferhundgröße bekommen, er ist größer und kräftiger als seine beiden Schwestern. In ca. 4 Wochen dürften alle drei ausreisen und in ein Zuhause ziehen.

Die hübsche Zoe sieht so ganz anders aus als ihre beiden Geschwister

Der kleine Rotzlöffel Oskar

Gina scheint die schüchternste von den dreien zu sein

Leider haben sich immer noch keine Interessenten für Hinkebeinchen Moses gemeldet. Dabei kommt er mit seinem kleinen Handicap wunderbar zurecht und ist agil wie jeder andere Hund auch. Dank Frau S. Häring darf er nun einen wärmenden Mantel tragen, denn Moses lebt draußen im Freilauf.

Die Heimreise nach Deutschland durften diesmal die hübsche Klara und Mini-Maus Gacek mit antreten. Gacek ist wirklich eine ganz ganz kleine Maus, nicht größer als ein Rehpinscher und für ihre geschätzen 8 Jahre unheimlich fit, sehr sehr lieb und neugierig. Sie lebt nun in Welzheim auf Pflegestelle, zusammen mit einem 10 Monate alten Rüden.

Klara ist nach Braunschweig auf Pflegestelle gezogen und es gab gestern Abend auch gleich den ersten Kurzbericht und Bilder. Sie hat sich in ihrer Pflegefamilie sofort heimisch gefühlt und auch gleich die drei Ponys kennengelernt.

 

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