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Auslandstierschutz - warum?

Auslandstierschutz - Warum ?

Wir sind der festen Überzeugung:Tierschutz kann und darf an keiner Landesgrenze enden! Wir helfen nach unseren finanziellen Möglichkeiten und den vorhandenen Aufnahmekapazitäten grundsätzlich jedem notleidenden Tier. Dabei spielt es für uns keine Rolle, ob es ein Tier aus Braunschweig oder der Umgebung ist, oder ein Hund aus Polen.

Möchten SIE vielleicht einem notleidenden Tier in die Augen blicken, sich umdrehen, es im Stich lassen, nur weil es aus dem Ausland kommt?! Das wäre für uns ethisch nicht vertretbar.

Peinlich ist es ohnehin schon, dass man sich überhaupt rechtfertigen muss, warum man den Tieren im Ausland hilft! Warum wird jemandem, der überhaupt kein ehrenamtliches Engagement an den Tag legt, nicht die Frage gestellt, warum er nichts tut? Warum müssen wir Tierschützer uns rechtfertigen, dass wir Tieren in Not helfen? Viele argumentieren dann: "Unsere deutschen Tierheime sind doch auch schon überfüllt. Müssen wir da noch Tiere aus dem Ausland holen?" Es ist auch nicht unser Bestreben, Hunde aus dem Ausland zu holen um sie hier in ein Tierheim zu geben. Wir helfen überwiegend direkt vor Ort. Und die Hunde, die mit uns ausreisen dürfen, haben ein festes Zuhause oder eine Pflegestelle gefunden. Ist keins von beiden vorhanden, dann können wir leider keinen Hund mit nach Deutschland nehmen. Daher sind wir auch immer auf der Suche nach Pflegestellen.

Kennen Sie die Zustände im Ausland? Schlimm sind sie, nicht zu vergleichen mit Deutschland!

Zur allgemeinen Information: mit 250 Hunde ist ein Tierheim in Polen belegt, mit bis zu 1000 Hunden sind manche "Auffangstationen" belegt. Beißereien bis zum Tod sind an der Tagesordnung.

Wenn dann vom "Einschläfern" die Rede ist, wird nicht vom humanen Tod gesprochen. Oft werden Hunde vergast oder es werden ihnen Stöcke ins Maul gebunden, damit sie verhungern. Wir haben schon Bilder gesehen, wo Hunden die Schauze zugenäht wurde, damit sie verhungern! In vielen europäischen Ländern gibt es "Säuberungsaktionen" wo die Hunde vergiftet werden. Oder man schlägt sie ganz einfach tot!

Kennen Sie Bilder aus "Auffanglagern" und "Tötungsstationen"? Wir kennen sie und werden sie niemals wieder aus dem Kopf bekommen. Ebenso wenig den Gestank der sterbenden Tiere und den Gestank der Verwesung!

In vielen Ländern steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen. Gerade dort ist es wichtig zu unterstützen, damit sich dauerhaft im Land etwas ändert. Damit Straßen- sowie Tierheimtiere z.B. kastriert und gekennzeichnet werden.

Verschließen Sie nicht die Augen! Unterstützen Sie uns dabei und lassen sie Tierschutz nicht vor der eigenen Haustür enden!

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